Chile gehört bei weitem nicht zu den gefährlichsten Ländern Südamerikas, es sind aber auch hier, wie in den Nachbarländern Taschendiebe und Einbrüche keine Seltenheit. Besonders in Städten wie Santiago und Valperaíso sollte deshalb trotzdem Vorsicht geboten sein.
Es wird deshalb auch hier vom Auswärtigen Amt geraten, mit offenen Augen durch die Straßen zu gehen, auf Wertgegenstände zu achten und den Besuch ärmerer Wohnviertel gänzlich zu vermeiden.
Außerdem besteht nach der jahrelangen Militärregierung in Chile eine große Gefahr von Landminen. Die Räumung dieser ist zwar im Gange, läuft aber nur schleppend voran. Besonders gefährdete Gebiete sind die Grenzregionen zu Bolivien, Argentinien und unter anderem auch auf Feuerland, auch Küstengebiete in der Nähe von Peru sind betroffen. Hier sind die Minen teilweise ganz in der Nähe von Straßen verlegt. Als Tourist sollte man einfach darauf achten, immer auf belebten und viel befahrenen Straßen zu bleiben.