Chile ist das Land, in dem viele landschaftliche Gegensätze aufeinander treffen und ist daher eines der beliebtesten Reiseziele der Welt. Aufgrund seiner schmalen und langen Form, liegt das Land in vier verschiedenen Klimazonen. Es leben etwas mehr als 16.000.000 Einwohner auf einer Fläche von 756.950 km².
Im Norden Chiles befindet sich die Atakamawüste, einer der trockensten Flecken der Erde. Oft regnet es dort jahrelang gar nicht. Die Anden ziehen sich durch das gesamte Land, sie zählen zu den höchsten Gebirgen der Welt. Es existieren viele Vulkane, von denen einige noch aktiv sind. Auf den höchsten Gipfeln der Anden gibt es Gletscher auf denen Skigebiete angelegt sind. In Zentralchile überwiegt das mediterrane Klima und das Land eignet sich demnach sehr gut zum landschaftlichen Anbau. In diesen fruchtbaren Tälern liegt auch die Hauptstadt Santiago de Chile.
Die Küste Chiles verfügt im Norden über sehr schöne Badebuchten. Allerdings bleibt das Meer das ganze Jahr über kühl, da der Humboldtstrom kaltes Wasser mit sich bringt. Die Küste im Süden Chiles bietet einen spektakulären Anblick. Durch Felsvorsprünge, Schluchten und vorgelagerte Felsinseln ist die Küste stark zerklüftet, sodass Fjorde sich ihren Weg ins Landesinnere bahnen. Ansonsten erstreckt sich im Süden die raue Steppe Patagoniens. Außerdem kann man von den südlichen Städten aus Expeditionen in die Antarktis unternehmen.