
Durch die extreme Nord – Süd Spanne, unterscheiden sich die klimatischen Bedingungen in verschiedenen Teilen Chiles sehr. In der trockene Wüsten- und Steppenlandschaft im Norden herrscht in der Regel das ganze Jahr über gemäßigtes aber für die Lage dennoch recht kühles Klima.
Im Zentrum des Landes, um die Hauptstadt Santiago herum, herrscht gemäßigtes Klima. Die Sommertemperaturen sind dabei angenehm mit durchschnittlichen 21°C im Januar und Höchsttemperaturen bis zu 30°C. Die Winter können allerdings durchaus sehr kalt werden. Die Temperaturen in Santiago kühlen im Juni auf durchschnittlichen 8°C ab, können aber, was man für einen südamerikanischen Staat gar nicht erwartet, bis zu 2°C erreichen.
Dennoch können die Temperaturen auch hier abweichen, besonders wenn man in höhere Lagen der Anden gelangt. Dort findet man dann auch schon mal alpines Klima, Gletscher und ganzjähigen Schnee.
Der Süden des Landes ist in der Regel sehr feucht, hier fällt durchschnittlich der meiste Regen, Grund dafür ist das feuchtgemäßigte Seeklima.
Will man angenehmes Klima, ist also für eine Reise nach Chile die Zeit von Oktober bis April die beste Reisezeit. Der Norden des Landes kann das ganze Jahr über bereist werden.