Die Wirtschaftslage Chiles ist offen und stabil. Das Land verfügt über verschiedene, natürliche Bodenschätze, qualifizierte Arbeitskräfte und ein kompetentes, effizientes Verwaltungssystem. Die Grundpfeiler der chilenischen Wirtschaftspolitik sind Offenheit für den Weltmarkt, um die Produkte dort absetzten zu können, sowie ein ausbalanciertes und reguliertes Staatssystem.
Chile gilt als Beispiel für eine erfolgreiche Entwicklung der Wirtschaft mit Ausrichtung auf den Weltmarkt. Das Land erfreut sich eines stetigen Wachstums, die Inflationsrate ist unter Kontrolle und die Staatsschulden sind niedriger denn je. Während der letzten sechs Jahre hat sich die Bruttoinlandsproduktion konstant auf dem höchsten Level überhaupt gehalten. Der wichtigste Faktor der chilenischen Wirtschaft ist der Exportsektor. Zu den wichtigsten Handelspartnern zählen die EU sowie die USA. Allerdings werden auch die asiatischen Großmächte immer wichtigere Abnehmer chilenischer Waren. Es werden Unmengen verschiedenster Produkte in andere Länder transportiert. Darunter finden sich neben Lebensmitteln auch Industriematerialien, Computerprodukte sowie Werbe- und Grafikdesigns. Chile gilt als einer der größten Rohstoffproduzenten Lateinamerikas. So befinden sich in Chile die größten bekannten Kupfervorkommen der Welt.