Der Nationalpark liegt auf der Insel Castro und ist 430 km² groß. Eingeteilt ist die Insel in drei Gebiete. Die Insel ist vor allem für ihre Holzarchitektur bekannt und die vielen verschiedenen Arten von Holzschindeln. Aus diesen Holzschindeln wurden auf der Insel Kirchen erbaut, von denen 16 Stück im Jahr 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurden. Der Eingag zum Nationalpark liegt auf der Pazifikseite. Diese Seite ist vor allem für ihre die vielen schönen Strände und Dünen bekannt und als Ausflugsziel für Sprachschüler sehr zu empfehlen. Das Klima ist jedoch sehr wechselhaft und regenreich und durch hohe Niederschlagsmengen gekennzeichnet. Die Insel ist außerdem Lebensraum für ca 100 verschiedene Tierarten und Vögel. An den Küsten können auch teilweise Pinguine beobachtet werden.
Valparaíso ist eine Hafenstadt mit ca. 300.000 Einwohnern. Die Altstadt wurde 2003 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Fast alle architektonisch herausragenden Gebäude wurden durch ein Erbeben zerstört, aber die kleinen farbenfrohen Häuser lassen die Stadt erstrahlen. Viele bekannte Künstler, Schriftsteller und Sänger kommen aus Valparaíso und nicht selten wird die Hafenstadt in Liedern besungen. Valparaíso wird als kulturelles Zentrum Chiles angesehen. Die Stadt erstreckt sich über eine Vielzahl von Hügeln mit zahlreichen Aussichtspunkten, von denen die Sprachschüler einen tollen Panoramablick über die Stadt haben. Auf die Hügel gelangen die Schüler mit "Ascensores", Aufzügen.
Die Humberstone und Santa-Laura Saplterwerke sind zwei ehemalige Salinen, die sich im Norden Chiles in der Atacamawüste befinden. Seit 1960 sind beide Salinen außer Betrieb. Zehn Jahre später gilt der Ort als Geisterstadt und die Gebäude werden unter Denkmalschutz gestellt. 2005 werden die Salinen zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Gleichzeitig wurden sich auf die Rote Liste des gefährdeten Welterbes gesetzt, da die Gebäude ganz besonders gefährdet sind.
Die Kupferminenstadt Sewell wurde im Jahr 2006 zum Weltkulturerbe ernannt. sie liegt auf 2.200 m Höhe, in mitten der Anden. Nachdem der Kupferboom in den in den 60er Jahren nachgelassen hat, verließen immer mehr Einwohner die Stadt. Heute ist sie eine Geisterstadt und beherbergt nur noch ein Museum, das über das Leben in der Kupferminenstadt berichtet.
Die Osterinsel liegt im Pazifik und gehört politisch zu Chile. Sie ist nur von Tahiti oder Santiago de Chile zu erreichen. Die Insel ist vor allem aufgrund ihres kulturellen und archäologischen Erbes bekannt. Die Schüler können verschiedene Steinskulpturen bestaunen oder die subtropische Landschaft entdecken.