Für die Suche nach einem Praktikum in Chile bietet es sich für den Interessenten an, entweder den Weg über eine Vermittlungsfirma zu wählen oder sich ein chilenisches Unternehmen durch Eigeninitiative zu suchen.
Vermittlungsagenturen haben den Vorteil, dass sie Praktika in so gut wie allen Branchen vermittlen können. Aufgrund der Größe tun sich für Praktikumsinteressenten vor allem in der Fünfmillionenmetropole Santiago de Chile interessante Möglichkeiten auf. Eine Vielzahl von Organisationen hat sich darauf spezialisiert, entsprechende dem Bewerberprofil ein geeignetes Praktikum aufzuspüren und an ihre Kunden weiterzugeben. Des Weiteren sind sie bemüht, individuellen Wünschen des Bewerbers nachzukommen. Hierzu kann zählen: die Integration eines Sprachkurses oder die Organisation einer Unterkunft während des Praktikums. Da es sich in der Regel um unbezahlte Praktika in Chile handelt, muss man sich gut überlegen, ob man die zusätzlichen Kosten an eine Vermittlungsfirma aufbringen kann. Anbieter von sogenannten Workcamps als Vermittler einer speziellen Form internationaler Jugendbegegnung verlangen für ihre Leistungen oft deutlich weniger als die genannten Vermittlungsagenturen. Das bedeutet, es kann sich lohnen, nachzufragen, ob nicht unter Umständen auch ein Workcamp als Praktikum angerechnet werden kann.
Die zweite oben angesprochene Alternative besteht darin, sich auf eigene Faust auf die Suche zu machen. Dabei kann es nützlich sein, in Deutschland nach Firmen und Unternehmen Ausschau zu halten, die über eine Außenstelle in Chile verfügen. Denkbar ist natürlich auch die Suche nach einem chilenischen Unternehmen vor Ort. Hierbei sollte man jedoch bedenken, dass neben guten Englischkenntnissen auch Basiskenntnisse in der spanischen Sprache vorhanden sein sollten. Dies erleichtert die Kontaktaufnahme ungemein und nicht selten verschafft sich der Bewerber einen guten ersten Eindruck durch sein Interesse als Ausländer an der spanischen Sprache.