Arica ist eine Hafenstadt im Norden Chiles nahe der Grenze zu Peru. Die Stadt liegt in der Nähe der Atakamawüste, einer der trockensten Regionen der Erde. Sie fällt ebenfalls in diese Klimazone weshalb es praktisch nie regnet. Die Temperaturen schwanken um die 20 °C allerdings ist das Meer durch den kalten Humboldtstrom sehr viel kühler. Das Baden im Meer lassen sich die Besucher dennoch nicht nehmen und es gibt einige sehr schöne Strände.
Um sich einen ersten Überblick über die 180.000 Einwohnerstadt zu verschaffen, empfiehlt sich ein Ausflug auf den kleinen Berg Morro de Arica, von dem sich ein weitreichender wunderbarer Ausblick bietet. Das Stadtbild ist vom Stil der spanischen Kolonialzeit geprägt. Allerdings haben sich auch Franzosen an den Bauten der Stadt beteiligt. So hat Gustave Eiffel ein Zollhaus aus Stahl sowie die Kathedrale San Marcos entworfen. Berühmt ist Arica für einige der ältesten Mumienfunde der Welt. Im Museo Arqueológiquo San Miguel de Azapa werden die Überreste der Chinchorro-Kultur, die etwa 7800 v. Chr. gelebt haben soll, ausgestellt.
In der Umgebung der Stadt bietet das Tal Valle der Azapa durch welches sich der Fluss San José de Azapa schlängelt herrliche Möglichkeiten zum Wandern an. Außerdem können Ausflüge in die faszinierende Bergwelt der Anden sowie in den Nationalpark Lauca unternommen werden.