Santiago de Chile ist nicht nur die Hauptstadt, sondern auch das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Die Stadt hat etwas mehr als 5 Millionen Einwohner und liegt in Zentralchile ein einem Tal zwischen den Anden und dem Fluss Mapocho. Das Klima in Santiago ist vergleichbar mit dem des Mittelmeerraumes. Im Sommer ist es sehr heiß und trocken, während es im Winter mild und feucht ist.
Die Innenstadt Santiagos wird teilweise durch Bauwerke im spanischen Kolonialstil geprägt. Besonders sehenswert sind die Casa Colorada und die Kirche San Francisco aus jener Zeit. Allerdings hat die Stadt erst kürzlich durch den wirtschaftlichen Aufschwung Wohlstand erlangt, sodass das Stadtbild ebenfalls durch viele moderne Bauten im neoklassizistischen Stil gekennzeichnet ist. Bei einem Stadtrundgang sollte man sich an der Plaza Armada orientieren, von der aus die wichtigsten, historischen Gebäude wie der Präsidentenpalast La Moneda zu erreichen sind.
Die Musikszene Santiagos ist sehr ausgeprägt. Moderne Richtungen wie Techno, House und Elektro sind genauso beliebt wie typisch lateinamerikanische Rythmen wie Salsa, Merengue oder Cumbia. Santiago verfügt ebenfalls über eine sehr rege Bühnenwelt. Im Teatro Municipal finden Opern sowie Ballettaufführungen und klassische Konzerte statt. Inmitten der Stadt befindet sich der Hügel Cerro San Cristóbal auf dem sich ein sehr schöner Park erstreckt. Die Spitze des Berges kann mit einer Seilbahn erreicht werden. Dort befindet sich ein Zoo sowie ein altertümliches Amphitheater.
In der Umgebung Santiagos lässt sich die chilenische Landschaft in ihren Gegensätzen erleben. Entweder geht der Ausflug an die Strände der Pazifikküste oder eben in die Skigebiete und Gletscher der Anden. Die schönsten Badeorte in der Nähe sind Viña del Mar und Valparaiso. Ansonsten bietet der Río Mapocho die Möglichkeit Kanufahrten oder Trekkingtouren zu unternehmen.